Jonas Folger

#94

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#CatalanGP: Starker Start in das Barcelona-Wochenende

  • 09.06.2017

Jonas Folger gelang als Drittschnellster am Freitag erneut ein fulminanter Auftakt.

Nach heissem Wetter am Vortag brachte ein leichter Nieselregen am Freitagmorgen etwas Abkühlung. Das erste Training wurde daher bei Mischbedingungen abgewickelt. Jonas Folger und seine Crew liessen trotzdem keine Minute ungenutzt, galt es doch den erst kürzlich modifizierten letzten Streckenabschnitt kennenzulernen. Dass sich der 23-Jährige schnell darauf einschiessen konnte, bewies der Yamaha-Pilot mit der fünftschnellsten Rundenzeit.

Vor Beginn der zweiten Session war die Piste des neuerdings 4.652 Meter langen Circuit de Barcelona-Catalunya längst komplett abgetrocknet. Bei nunmehr heissen Temperaturen wurden die Grip-Verhältnisse deutlich geringer. Ein Umstand, der Folger vor einer Woche zwischenzeitlich aus der Bahn warf. Anders als in Mugello vernachlässigten der Rookie und seine Techniker aber die akribische Suche nach mehr Grip. Die drittschnellste Rundenzeit nach den Freitagstrainings lässt nun für das weitere Wochenende im Norden Spaniens berechtigte Hoffnungen aufkommen.

#94 Jonas FOLGER (Monster Yamaha Tech 3, Yamaha YZF-M1), FP1: P5 – 1´46.722 (14/14) / FP2: P3 – 1´44.839 (16/18):

„Mit diesem Start in das Wochenende bin ich natürlich zufrieden. Es war tatsächlich ein starker Freitag und ich freue mich auch, wie sich die Dinge über die Dauer des Tages entwickelten. Wir haben heute mit zwei komplett unterschiedlich abgestimmten Maschinen begonnen. Es dauerte allerdings nicht lange, bis wir uns für eine Richtung entschieden, mit der ich das beste Gefühl hatte. Ein kurzer Run mit gebrauchten Reifen, die bereits gut und gerne eine Renndistanz draufhatten, bestätigte abermals unsere Entscheidung. Anschliessend haben wir neue Reifen reingesteckt und zudem eine kleine Änderung an der Front vorgenommen. Daraufhin war der Grip wirklich gut, eigentlich sogar überraschend gut.“

„Die Grip-Verhältnisse hier sind ähnlich wie in Jerez, oder auch wie zuletzt in Mugello. Sobald es heiss wird, lässt der Grip nach. Das ist aber normal. Das Problem jedoch dabei ist, wenn man auf der Suche nach mehr Grip ist, passiert es leicht, dass man sich im Kreis dreht – so wie am vergangenen Wochenende. Von dem her werden wir in dieser Hinsicht nicht mehr viel machen, sondern an anderen Bereichen arbeiten. In der Vergangenheit war ich auf Low-Grip-Pisten zumeist stark. Anscheinend liegen mir derartige Streckenverhältnisse. Daher werde ich versuchen diese Umstände voll zu meinen Gunsten auszunutzen. Soweit schaut es recht erfreulich aus.“

„Zur neuen Schikane ist zu sagen, dass dieser Abschnitt enorm gewöhnungsbedürftig ist. Abgesehen von den Bordsteinen ist nichts anders als die Schikane 50 Meter weiter unten, die wir vor einem Jahr gefahren sind. Auf jeden Fall ist es extrem winkelig und daher sehr langsam. Wenn man also dort stürzt, bleibt man selbst sowie das Motorrad mitten auf der Piste liegen. Ich denke, dass die Sache nicht ganz ungefährlich ist. Meiner Meinung nach ist die untere Schikane auch flüssiger zu durchfahren.“

MotoGP™ GP de Catalunya – Kombinierte Zeitenliste (FP1/FP2):
1 Marc MARQUEZ / SPA / Respol Honda Team / Honda / 1´44.295 (FP2)
2 Jorge LORENZO / SPA / Ducati Team / Ducati / 1´44.700 +0.405 (FP2)
3 #94 Jonas FOLGER / GER / Monster Yamaha Tech 3 / Yamaha / 1´44.839 +0.544 (FP2)