Jonas Folger

#94

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#GermanGP: Solider Start in das Heimrennen

  • 30.06.2017

Jonas Folger wurde zum Trainingsauftakt auf dem Sachsenring vom neuen Asphaltbelag positiv überrascht.

Wie vor einer Woche in Holland, bestimmte wechselhaftes Wetter auch den Start in den Motorrad GP Deutschland. Nach einer trockenen ersten Session sorgte ein kurzer, aber sehr heftiger Regenschauer für nasse Streckenverhältnisse am Nachmittag. Für Teams und Fahrer waren die unterschiedlichen Bedingungen am Freitag sogar willkommen, um den neuen Streckenbelag unter allen möglichen Verhältnissen kennenzulernen.

Jonas Folger war auf jeden Fall sehr angetan von der Arbeit der Streckenbetreiber. Auf trockener Strecke fuhr der 23-Jährige die elftschnellste Rundenzeit, wobei er und seine Crew gegen Ende des ersten Trainings allerdings Testarbeit für Michelin erledigten. Der französische Reifenhersteller brachte für dieses Wochenende eine neue Option der härteren Mischung. Im verregneten FP2 am Nachmittag brauchte Folger eine Weile, um die hervorragenden Grip-Verhältnisse besser nutzen zu können. Einmal in Schwung gekommen, bestätigte der Yamaha-Pilot mit der achtschnellsten Rundenzeit erneut sein ausgezeichnetes Gefühl für derartige Bedingungen.

#94 Jonas FOLGER (Monster Yamaha Tech 3, Yamaha YZF-M1), FP1: P11 – 1´22.175 (24/28) / FP2: P8 – 1´28.988 (26/26):

„Ich bin mit dem Erreichten des ersten Tages sehr zufrieden. Ausserdem muss man auch sagen, dass mit dem neuen Streckenbelag tolle Arbeit gemacht wurde. Die Grip-Verhältnisse sind sowohl im Trockenen als auch im Regen gut, sowie auch der Belag in den Bremszonen sehr eben ist. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren haben sich die Streckenverhältnisse deutlich gebessert. Im Nassen ist der Grip sogar unbeschreiblich – ich denke, ich bin im Regen noch nie bei derart viel Grip gefahren wie hier. Am Vormittag hinderte uns nur ein kleines Problem mit zu hohem Luftdruck im Vorderreifen, die Rundenzeit zum Schluss weiter zu verbessern.“

„Am Nachmittag in der verregneten zweiten Session war ich sogar erstaunt, wie viel Grip der Belag bittet. Daher war ich zunächst ziemlich langsam und ich denke, dass ich mit dem Gefühl von Assen, als die Grip-Verhältnisse sehr schlecht waren, in die Session gegangen bin. Es hat jedenfalls eine Weile gebraucht, bis ich das Vertrauen finden konnten oder andersrum gesagt, bis ich den Grip im Regen besser nutzen konnte. Am Ende haben wir das Setup ein wenig geändert und versuchten das Gefühl für die Front zu verbessern. Es war nicht optimal, trotzdem waren wir ziemlich schnell. Insgesamt betrachtet haben wir heute einen soliden Job gemacht und ich freue mich schon auf morgen.“

MotoGP™ Motorrad GP Deutschland – Kombinierte Zeitenliste (FP1/FP2):
1 Andrea DOVIZIOSO / ITA / Ducati Team / Dcuati / 1´21.599 (FP1)
2 Maverick VINALES / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´25.637 +0.038 (FP1)
3 Dani PEDROSA / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´21.789 +0.190 (FP1)
11 #94 Jonas FOLGER / GER / Monster Yamaha Tech 3 / Yamaha / 1´22.175 +0.576 (FP1)