Jonas Folger

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#AmericasGP: “Positives überwiegt”

  • 24.04.2017

Der erstaunlich starke MotoGP™ Rookie punktet als Elfter in Texas auch in seinem dritten Rennen in der höchsten Liga des Zweiradsports.

Nach einem trüben und kalten zweiten Trainingstag änderte sich die Wettersituation in Austin zum Renntag erneut. Teams und Fahrer wurden bereits am Morgen mit strahlendem Sonnenschein auf dem Circuit of The Americas empfangen. Bis zum Start des Rennens erreichten die Temperaturen angenehme 23 Grad, obwohl auch am Sonntag ein kräftiger Wind blies.

Jonas Folger erwischte bei guten Bedingungen als Achter am Grid einen guten Start. Diese Platzierung vermochte er zwar nicht ganz zu verteidigen, doch für zwei Drittel der Renndistanz verteidigte er wacker seine Top-10-Position. Im Gegensatz zu den letzten Rennen konnte Folger heute seine gewohnten Stärken in der Schlussphase weniger gut ausspielen. Mit Rang elf fuhr er trotzdem ein respektables Ergebnis ein. Folger kommt nun als Gesamtachter zum ersten Grand Prix in Europa.

Nach einer hektischen Anfangsphase der Meisterschaft mit drei Rennen in Übersee wird die Serie in zwei Wochen mit dem Gran Premio de Espana in Jerez de la Frontera fortgesetzt, dem bereits traditionellen Europaauftakt.

#94 Jonas FOLGER (Monster Yamaha Tech 3, Yamaha YZF-M1), 11. (WM-Position 8, 21 Punkte):

“Ehrlich gesagt bin ich vom Ausgang des Rennens ein wenig enttäuscht. Der positive Aspekt ist aber, dass wir nur knapp 19 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kamen, was in etwa gleich wie zuletzt in Argentinien ist. Ausserdem fehlten auf Andrea (Dovizioso), der Sechster wurde, nur fünf Sekunden. Die Top-Sechs wären heute also wieder möglich gewesen. Doch dieses Ergebnis scheiterte an mir. Ich machte heute zu viele Fehler, vor allem als das Bike mit weniger Sprit leichter wurde. Im Gegensatz zu Argentinien ist es mir dieses Mal nicht so gut gelungen, mich auf das geänderte Fahrverhalten des Motorrades anzupassen. Ich begann Fehler zu machen und die Jungs überholten mich spielerisch einfach.”

“In den ersten zwei Rennen war ich in der Schlussphase deutlich stärker, als das Bike immer leichter wurde. Es gelang mir mühelos meinen Fahrstil anzupassen. Doch heute war es anders. Wir müssen das erst genauer analysieren, was da genau ablief. Das Erfreuliche ist aber, dass wir auf Platz sechs nicht viel verloren haben. Doch ich muss weiter an mir arbeiten und lernen Fehler zu vermeiden, um in der entscheidenden Phase und im Zweikampf einfach stärker zu sein. Ich denke, Dinge wie diese gehören aber ebenfalls zur Lernphase.”

“Mit meinem Start in die Weltmeisterschaft kann ich zufrieden sein. Ich bin ich ehrlich gesagt auch, nachdem ich die ersten drei Rennen jedes Mal in den Punkten beendet habe. Doch wenn man eine gewisse Position erreicht hat, dann setzt man sich automatisch höhere Ziele. Wir wissen inzwischen wozu wir in der Lage sind. Heute hätten wir zum Beispiel Sechster werden können, wenn wir an den Trainingstagen bessere Vorarbeit geleistet hätten. Wir kennen und wissen über unsere Stärken Bescheid, jedoch muss ich mich im Verlauf eines Wochenendes schneller an die Bedingungen anpassen. Doch vor dem Saisonstart hätte ich nie gedacht, dass ich als WM-Achter zum ersten Rennen in Europa kommen werde.”

MotoGP™ GP of The Americas – Rennergebnis nach 21 Runden (115,773 km):
1 Marc MARQUEZ / SPA / Respol Honda Team / Honda / 43´58.770
2 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +3.069
3 Dani PEDROSA / SPA / Repsol Honda Team / Honda / +5.112
11 #94 Jonas FOLGER / GER / Monster Yamaha Tech 3 / Yamaha / +18.903

MotoGP™ WM-Stand:
1 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 56
2 Maverick VINALES / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 50
3 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 38
8 #94 Jonas FOLGER / GER / Monster Yamaha Tech 3 / Yamaha / 21

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