Jonas Folger

#94

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Bestes Qualifying in der Moto2

  • 27.04.2014

Nach überlegener Bestzeit im abschließenden freien Training qualifizierte sich Moto2-Rookie Jonas Folger als Fünfter der Startaufstellung für das dritte Saisonrennen 

Mit dem fünften Startplatz in Argentinien erzielte der 20-järhige Jonas Folger am Samstagnachmittag seinen bislang besten Startplatz seit seinem Wechsel in die wohl weltweit am meisten ausgeglichene Rennkategorie. Der Ausnahmekönner wird daher sein erst drittes Moto2-Rennen am Sonntagmittag Ortszeit aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen, nachdem vor zwei Wochen in Texas bereits Startplatz sieben eroberte. Der zweite Trainingstag beim Gran Premio de la Republica Argentina begann für Folger übrigens überaus erfolgreich, indem er in FP3 am Vormittag die gesamte Konkurrenz um mehr sechs Zehntelsekunden deklassierte. Dementsprechend angespornt und zuversichtlich ging er in das für die Startaufstellung entscheidende Qualifying. Der Oberbayer war auch in dieser 45-minütigen Session bei guten Bedingungen einer der tonangebenden Pace-Setter. In den letzten Minuten wurde seine Zeitenjagd jedoch mehrmals im dichten Verkehrsaufkommen auf der flüssigen 4.806 Meter langen Piste am Autodromo Termas de Rio Hondo empfindlich gestört. Trotzdem konnte er dank eines Höllenritts kurz vor Ablauf der Trainingszeit von seiner bislang schnellsten Rundenzeit an diesem Wochenende nochmals eine Zehntelsekunde wegfeilen. Schließlich bedeutete seine 1´44.174 Minuten Startplatz fünf für das dritte Saisonrennen.

Die Rennen in Südamerika werden auf Sport1 am Sonntagnachmittag ab 15:45 Uhr live übertragen.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) Startplatz 5 – 1´44.174 (14/16): “In jeden Fall freue ich mich gewaltig über den fünften Startplatz. Insgeheim habe ich allerdings schon mit einem besseren Qualifying-Ergebnis spekuliert, nachdem die freien Trainings mit zwei Mal Bestzeit und ein Mal Zweitschnellster so hervorragend verlaufen sind. Das abschließende FP3 heute Vormittag hat zusätzlichen Auftrieb gegeben. Diese Session mit sechs Zehntelsekunden Vorsprung auf den Zweitschnellsten zu beenden, hat gezeigt, dass im Moment alles stimmt. Von dem her bin ich sehr gelassen in das Zeittraining gegangen, das im Großen und Ganzen auch einwandfrei verlaufen ist. Abgesehen vom Verkehr hat alles nach Plan funktioniert. In der Schlussphase konnte ich den neuen Reifen nicht ganz optimal nutzen, weil ich immer wieder auf langsamere Fahrer aufgelaufen bin. Erst zum allerletzten Ab-Drücker hat es noch mit einer Chaos-Runde geklappt. In dieser konnte ich meine Rundenzeit gegenüber FP3 nochmals um eine Zehntelsekunde verbessern. Damit bin ich wirklich zufrieden, obwohl Rabat und Zarco unter 1´44 Minuten fuhren und damit aufgezeigt haben, was mit einer Super-Runde möglich ist. Im Prinzip sind das hier bei diesen Verhältnissen hammerartige Zeiten. Über ein mögliches Endergebnis im morgigen Rennen mache ich mir vorerst noch keine Gedanken. Zuerst will ich unbedingt die Anfangsphase fehlerfrei, oder zumindest mit weniger Patzer als bei den ersten zwei Rennen, überstehen. Sollte mir das gelingen, dann denke ich mit der Spitzengruppe mithalten zu können. Die Abstimmung für das Rennen ist uns gut gelungen. Ein großes Fragezeichen haftet jedoch an der Haltbarkeit der Reifen. Eine Mischung aus reifenschonender und aggressiver Fahrweise wird morgen der Schlüssel zum Erfolg sein. Schon wegen der Tatsache, dass ich heute meinen bislang besten Startplatz in der Moto2 eingefahren habe, freue ich mich nun auf das Rennen.”

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