Jonas Folger

#94

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Erfolgreicher Auftakt in die Testsaison

  • 16.02.2014

Moto2-Rookie Jonas Folger beeindruckte in Valencia mit einer konstant starken Performance

Mit dem ersten offiziellen Test von vergangenen Dienstag bis Donnerstag begannen für Jonas Folger die Vorbereitungen auf der Rennstrecke für seine erste Kampagne in der hartumkämpften FIM Moto2™ Weltmeisterschaft. Der Gesamtfünfte der Moto3™ Klasse des Vorjahres zog sich dabei sehr beachtlich aus der Affäre. Folger gelang es nämlich seine Form in den vergangenen zwei Monaten, in denen ein striktes Testverbot herrschte, hervorragend zu konservieren, nachdem er schon Ende November bei ersten privaten Testfahren mit der Moto2-Rennmaschine seines spanischen Rennstalls Argiñano & Gines Racing ein gelungenes Debüt in der mittelschweren Grand-Prix-Klasse ablieferte. Zu Wochenbeginn wurden die Teams und Fahrer im spanischen Valencia bei windigem und kaltem Wetter empfangen, was den ehrgeizigen Racer allerdings nicht daran hinderte, bereits am ersten Test-Tag bei schwierigen Verhältnissen eine Marathon-Distanz von ca. 70 Runden abzuspulen. Bei zunehmend besseren Bedingungen und ansteigenden Temperaturen bis zum Ende der Testfahrten am Donnerstagnachmittag war der Oberbayer mit insgesamt 210 gefahrenen Runden einer der fleißigsten Athleten auf der selektiven 4.005 Meter langen Piste. Nach einem fast fehlerfreien Test blieb er mit seiner persönlichen Bestzeit in 1´36.439 Minuten nur 1,3 Sekunden über der absoluten Bestmarke. Hut ab(!) für einen Neuling in dieser enorm ausgeglichen Kategorie.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex Moto2) – 1´36.439, ca. 210 Runden: “Der erste Test der neuen Saison ist super verlaufen. Abgesehen von einem Sturz am Donnertagnachmittag trat nicht ein einziger Fehler auf. Und sogar dieser harmlose Ausrutscher über das Vorderrad hat positive Erkenntnisse gebracht, da sich deshalb herausstellte, dass der zu diesem Zeitpunkt verwendete Reifen nicht optimal funktioniert. Ansonsten wurde an jedem der drei Tage vorbildliche gearbeitet, obwohl am Motorrad noch gar nicht so viel ausprobiert wurde. Nach der langen renn- und testfreien Zeit lautete die Zieleinsetzung einfach nur möglichst viele Runden zu fahren. Und das wurde mit zunehmend besserem Wetter perfekt umgesetzt. Sogar am Dienstag bei ziemlich miesen Bedingungen bin ich schon in etwa 70 Runden gefahren und diese Anzahl wurde auch an den darauffolgenden Tagen zurückgelegt. Natürlich wurden im Verlauf des Tests Änderungen am Motorrad vorgenommen, um es noch besser zu verstehen. Zudem wurden auch verschiedene Reifen getestet. Dabei ist es uns gelungen einen zielführenden Weg einzuschlagen. In jeden Fall haben wir jetzt eine Basis, auf der wir nächste Woche in Jerez aufbauen werden. Insgesamt betrachtet ist der Valencia-Test sehr erfolgreich verlaufen und am meisten freue ich mich natürlich über das Ergebnis in der Zeitenliste. Wenn man bedenkt, dass einige Konkurrenten bereits in der vergangenen Woche in Almeria etliche Runden gefahren sind und uns somit einige Kilometer voraus waren und einen kleinen Vorteil hatten, dann ist es für uns eigentlich umso besser gelaufen. Das stimmt mich für die weiteren Tests sehr zuversichtlich. In den vergangenen Wochen wurde viel trainiert, aber der erste Test war gleichzeitig auch das erste richtige Training für mich. Im Speziellen mit der Rennmaschine werden andere Muskeln unterschiedlich beansprucht, die man so mit keiner Trainingsmethode trainieren kann. Supermoto, Motocross, etc. kann man nicht vergleichen damit. Ich fühle mich auch körperlich 100 Prozent fit, allerdings nach drei Tagen mit mehr als 200 Runden bin nun schon ein wenig ausgelaugt und die besagten Muskelpartien sind nun besonders zu spüren. Jedoch abgesehen von der Rundenanzahl ist man nach dem ersten Test immer etwas müde. Aber mein neuer Trainingsplan bewährt sich bestens und ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben.“

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