Jonas Folger

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Erfolgreicher Mugello-Test

  • 05.06.2014

Jonas Folger fuhr konstant superschnelle Rundenzeiten; als Draufgabe unterbot er sogar den Streckenrekord 

Für einen inoffiziellen Test am Dienstag auf dem Mugello Circuit blieben einige Moto2- und Moto3-Teams in der Toskana. Diese eintägige Trainingsgelegenheit wurde jedoch von wechselhaften Witterungsbedingungen etwas beeinträchtigt. Jonas Folger und seine Crew ließen sich allerdings davon nicht aus dem Konzept bringen. Nur zwei Tage nach dem dritten Rang beim Italien-Grand-Prix setzte der sensationell agierende Moto2-Rookie seinen Höhenflug fort. Folger beendete den Test mit einer um fünf Zehntelsekunden schnelleren Rundenzeit als die Pole-Position vom vergangenen Samstag. Abgesehen von dieser Super-Runde freute sich der 20-Jährige vielmehr über die gewonnen Erkenntnisse und positiven Ergebnisse vieler Versuche seine Kalex Moto2-Rennmaschine im Detail zu verbessern.

Übrigens wird Jonas Folger am heutigen Donnerstag um 17:30 Uhr eine Premiere erleben. Für ein sogenanntes twitterview – ein Live-Interview über den Nachrichtendienst Twitter – wird er knackige Antworten parat haben (@JonasFolger94).

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) – 1´52.2 (19 Runden):

“Dieser Test ist mehr als zufriedenstellend verlaufen, das Ergebnis ist schwer in Ordnung. Obwohl das Wetter nicht ganz mitgespielt hat, konnten wir dennoch viele Sache durchprobieren und unser Programm fast vollständig abarbeiten. Leider mussten wir vorzeitig zusammenpacken, nachdem am Nachmittag ein zweites Mal ein paar Regentropfen fielen. Zuvor bin ich aber meine schnellste Rundenzeit gefahren, die eine halbe Sekunde unter der Pole-Zeit vom vergangenen Samstag lag. Von dem her bin ich natürlich super zufrieden mit diesem Test. Eine Zeitenjagd stand jedoch definitiv nicht im Vordergrund. Hauptsächlich haben wir an unserem momentanen Schwachpunkt gearbeitet, nämlich dass während eines Rennens mit weniger Sprit im Tank und weniger Gewicht auf das Vorderrad die Front Schwierigkeiten bereitet. Diesbezüglich sind gute Fortschritte gelungen, die sich schon beim nächsten Rennen in Barcelona bestimmt positiv auswirken werden und ich somit gegen Rennende besser aufgestellt sein werde. Zudem waren für Dunlop einige Reifentests zu erledigen, weshalb mehrere Runs mit neuen Reifen gefahren wurden. Meine schnellste Rundenzeit bin ich allerdings im letzten Run in der achten Runde gefahren und außerdem war ich zu diesem Zeitpunkt konstant unter 1´53 unterwegs. So gesehen ist diese Zeit noch wertvoller für mich und mein Team freut sich ebenso riesig darüber. Selbstverständlich haben wir uns auch mit dem neuen Dämpfungselementen intensiv beschäftigt und etlich verschiedene Einstellungen versucht. Dabei wurden viele lehrreiche Erkenntnisse gewonnen und die meisten Versuche wirkten sich auch positiv aus. Mein Gefühl und Vertrauen für das neue Fahrwerk wird ständig besser. Nach diesem erfolgreichen Test freue ich mich nun umso mehr auf Barcelona, wo der Streckenverlauf ähnlich schnell und flüssig ist wie hier in Mugello. Und schnelle Pisten liegen mir. Ich gehe also bestens vorbereitet und dementsprechend erwartungsvoll in mein zweites Heimrennen.“

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