Jonas Folger

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Erfolgreicher Testtag in Jerez

  • 15.02.2016

Wegen widriger Witterungsbedingungen mussten Jonas Folger und sein Team Dynavolt Intact GP auf den ersten von zwei Testtagen im spanischen Jerez verzichten; Doch zumindest konnte der Montag vollends genutzt werden und Folger gab dabei ordentlich Gas.

Gleich im Anschluss an den Valencia-Test in der Vorwoche reisten Folger und sein Team nach Andalusien weiter, wo auf dem Circuito de Jerez für Sonntag und Montag ein weiterer zweitägiger inoffizieller Test anberaumt war. Sturmböen und zwischenzeitlicher Regen verhinderte allerdings am Sonntag einen regulären Testbetrieb auf dem 4,4 Kilometer langen Circuito de Jerez.

Am Montagmorgen zeigte sich das Wetter von einer bei weitem schöneren Seite. Bei herrlichen Sonnenschein vergeudeten Folger und seine Crew keine Zeit, indem kurz nach Beginn der Trainingszeit um 10.00 Uhr die Testarbeit in Angriff genommen wurde und der 21-Jährige als einer der ersten auf die Strecke fuhr. Trotz wechselnder Bedingungen mit zum Teil lebhaften Wind und kühleren Temperaturen im Verlauf des Tages wurde eifrig am Setup der Kalex Moto2 gefeilt. Nach insgesamt 77 Runden, inklusive einer Rennsimulation über 21 Runden am späten Nachmittag, konnte der WM-Sechste des Vorjahres von einem positiven Test mit sehr, sehr konkurrenzfähigen Rundenzeiten berichten.

Dank der heutigen Ergebnisse blickt Folger nun dem ersten offiziellen Test Anfang März zuversichtlich entgegen. In der Zwischenzeit stehen unter anderem mit der Teampräsentation am 26. Februar in Memmingen einige offizielle Termine an.

#94 Jonas FOLGER (Dynavolt Intact GP, Kalex)

“Schade, dass wegen des schlechten Wetters am Sonntag kein Test möglich war. In Jerez auf einen Testtag verzichten zu müssen schmerzt doppelt, da es hier mit einigen richtig schnellen Kurven ungleich mehr Spass macht zu fahren. Dafür verlief der heutige Tag umso erfreulicher. Ich konnte mich von Beginn an gut auf die Piste sowie auch auf die Bedingungen einstellen. Das war enorm wichtig, da ich sofort ans Limit gehen und nach jedem Run sehr konkrete Aussagen machen konnte. Ich wusste immer genau was ich wollte, mit gezielten Änderungen fühlte ich mich ständig wohler mit dem Motorrad. Es gab allerdings auch neue Teile von Öhlins und Kalex zum Ausprobieren und in beiden Fällen konnten wir bedeutende Fortschritte erzielen. Das Gefühl für die Front im Kurveneingang ist nun richtig gut. In dieser Hinsicht ist uns die grösste Steigerung gelungen. Dafür haben wir heute weniger am Heck gearbeitet. Es wurden lediglich zwei unterschiedlicher Dämpfer ausprobiert, wobei aber kaum ein Unterschied in den Rundenzeiten zustande kam. Beide Varianten sind sehr ähnlich, nur, dass einer zu mehr Grip auf der Kante führte und der andere im Kurvenausgang Vorteile hatte. Doch den grössten Schritt erzielten wir mit der Vordergabel und den neuen Teilen für die Steckachse vorne von Kalex. Überaus positiv verlief auch ein Long-Run zum Abschluss des Tages. Wie beim Test in der vergangenen Woche in Valencia haben wir heute ebenfalls mit vielen kurzen Runs über fünf, sechs Runden gearbeitet. Daher war es zum Schluss gut, eine Renndistanz zu simulieren, um auch in dieser Hinsicht wieder in Form zu kommen. Meine Rundenzeiten waren über die gesamte Dauer des Tages konstant schnell und für diese Verhältnisse durchaus konkurrenzfähig. Ich bin sehr, sehr happy mit den Ergebnissen von heute, es war allemal ein erfolgreicher Test für uns.“

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