Jonas Folger

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Erneut ungewollter Ruhetag

  • 18.03.2015

Schwere Unwetter mit heftigen Regenschauern am ersten Tag der abschliessenden Saisonvorbereitungen bedeuteten für den 21-Jährigen und sein AGR Team einen weiteren Rückschlag hinsichtlich der Feinabstimmung der Rennmaschine 

Weltuntergangsstimmung zum Auftakt der dreitägigen Testfahrten auf dem Circuito de Jerez. Ausgerechnet bei den finalen Saisonvorbereitungen vor dem WM-Auftakt Ende März spielt wie schon so oft in diesem Winter auch dieses Mal das Wetter nicht mit. Nach dem die Fahrer und Teams tags zuvor bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen in Jerez empfangen wurden, zog während der Morgenstunden eine dunkelschwarze Wolkenfront über Andalusien auf. Das zu erwartende Unwetter liess auch nicht lange auf sich warten. Zum Teil heftige Gewitterschauer und empfindlich niedrige Temperaturen über die Dauer des Dienstags waren der Grund, warum Folger und seine Crew darauf verzichten, zumindest auf regennasser Fahrbahn weitere Erfahrungen mit der 2015er Kalex Moto2 zu sammeln. Mit wenig Aussicht auf Besserung der Situation machte sich allmählich Frust breit, da dies nach einem privaten Test am vergangenen Wochenende auf der Rennstrecke MotorLand Aragon, der ebenfalls von widrigen Witterungsbedingungen beeinträchtigt wurde, wiederum einen enormen Zeitverlust bedeutete.

Der letzte offizielle Test in Jerez wird am Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt.

#94 Jonas FOLGER (AGR Team, Kalex):

“Mit dem Wetter haben wir dieses Jahr bei den Wintertests nur wenig Glück. Anstatt fleissig Runden und Kilometer zu fahren, sind wir heute einmal mehr nur in der Box herumgestanden. Dabei wäre es beim letzten Test vor dem WM-Start immens wichtig am Setup des neuen Bikes zu feilen. Wir brauchen unbedingt trockene Bedingungen, um mit der Feinabstimmung weiter zu kommen. Unser privater Test am vergangenen Wochenende in Aragon war auch nicht unbedingt ein riesen Erfolg. Zumindest bin ich am Freitag, dem ersten Tag viel zum Fahren gekommen. Wegen der niedrigen Temperaturen und der vielen Teilnehmer in unserer Gruppe waren die Sessions, die noch dazu mit nur 20 Minuten sehr kurz waren, nicht sonderlich aufschlussreich. Aber wie gesagt, nach der langen Pause seit dem letzten offiziellen Test war es ein willkommenes Fahrtraining mit meiner Rennmaschine. Jedoch wurmt es mich gewaltig, dass uns das katastrophale Wetter hier in Jerez den Testauftakt ruiniert hat und aufgrund der Vorhersagen keine Besserung in Sicht ist. Das wirft uns von unserem Vorhaben für Katar weit zurück, nämlich die Basis zu erarbeiten bzw. das Motorrad so abzustimmen, mit der wir in die Meisterschaft starten werden.“

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