Jonas Folger

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Gelassen nach Mugello

  • 29.05.2014

Jonas Folger erwartet aus mehreren Gründen ein interessantes Rennwochenende in der Toskana, wo er vor einem Jahr vom besten Startplatz in das Moto3-Rennen startete

Nicht nur deshalb und schon gar nicht wegen der Pole-Position in seinem erst vierten Moto2-Rennen vor zwei Wochen in Frankreich blickt der 20-Jährige dem Gran Premio d’Italia zuversichtlich entgegen. Vielmehr sind die überaus erfolgreich verlaufenen Testfahrten vor drei Wochen in Aragon der Grund dafür. Folger und seine Crew vertrauen nämlich für den Italien-Grand-Prix auf dem ultraschnellen Mugello Circuit auf das damals erarbeitete Set-up, dank dem der Sensations-Rookie Mitte Mai schneller als der offizielle Streckenrekord im MotorLand Aragon war. Sogar die weniger guten Wettervorhersagen mit regnerischen Bedingungen für die Trainingstage können Folger’s Stimmung trüben. Im Gegenteil, da er mit der Moto2-Rennmaschine bisweilen nur wenig Erfahrung sammeln konnte, wäre ihm ein verregnetes Training eigentlich nur recht. Außerdem ist der pfeilschnelle Racer hinlänglich als Regenspezialist bekannt.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) – WM-Rang 8, 31 Punkte:

“Mugello wird in vielen Dingen ein interessantes Wochenende. Im vergangenen Jahr bin ich hier von der Pole-Position gestartet. Schon wegen der schönen Erinnerung an damals, aber auch aufgrund der Pole vor zwei Wochen in Le Mans sind meine Erwartungen für dieses Mal entsprechend angesiedelt. Der Mugello Circuit und die gesamte Umgebung der Toskana gefallen mir sehr gut. Darüber hinaus kommt das schnelle und flüssige Streckenlayout meinem Fahrstil entgegen. So gesehen optimale Voraussetzungen also. Aber ganz so einfach wird es nicht, zumal mitunter wechselhaftes Wetter vorhergesagt ist. Das wird allerdings ein interessanter Aspekt für mich, da ich bis jetzt mit der Moto2 nur ganz wenige Runden im Nassen gefahren bin. Normalerweise ist mir schönes Wetter lieber, aber es wird auch Zeit mit dem schwereren Motorrad im Regen Erfahrungen zu sammeln. Viel mehr bin ich jedoch auf das erste Training gespannt, da wieder die Abstimmung des Aragon-Tests eingesetzt wird. Ich bin überzeugt, dass dieses Set-up in Mugello funktionieren wird, nachdem das Motorrad zuletzt in Frankreich auf einen anderen Stand gebracht werden musste. Egal, wir sind in jeden Fall gut vorbereitet und ich freue mich riesig auf mein erstes Rennwochenende mit meiner Kalex Moto2 auf dieser wunderschönen Rennstrecke. Egal wie auch das Wetter sein wird.“

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