Jonas Folger

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#KymiTest2019: Neue Rennstrecke in Finnland eingeweiht

  • 21.08.2019

Der 26-jährige Deutsche MotoGP™ Pilot war an den vergangenen zwei Tagen mit dem Yamaha Europe Test Team in Finnland.

Finnland will seit langem wieder einen Grand Prix. Ab 2020 kehrt dieses Rennen auch in den Kalender zurück. Ca. 135 km nordöstlich von Helsinki haben die ehrgeizigen Finnen einen Platz für eine moderne Rennanlage gefunden. Die Strecke auf dem Kymi-Ring ist 4,6 Kilometer lang und wartet mit einem technisch sehr anspruchsvollen Layout auf. Anfangs dieser Woche wurde auf dem neuen Kymi-Ring unweit der Stadt Kausala erstmals ein MotoGP-Tests abgewickelt. Neben Jonas Folger und dem Yamaha Europe Test Team waren auch alle anderen offiziellen Testfahrer der in der Königsklasse vertretenen Hersteller mit dabei.

 

#94 Jonas FOLGER (YAMAHA Europe Test Team, Yamaha YZF M1):

“Zum ersten Mal auf einer neuen Rennstrecke zu fahren, ist immer etwas Besonderes. Man reist mit grossen Erwartungen an, wie es dort sein wird. In Finnland war es tatsächlich eine Überraschung, was dort aus dem Boden gestampft wurde. Nach der langen Geraden sind die letzten zwei Drittel der Strecke allerdings sehr langsam und ein wenig zu verwinkelt gestaltet. Man schaltet wirklich nur wenige Male bis in den dritten Gang hoch. Dieses Kurven-Geschlängel erinnert ein wenig an den Sachsenring. Ausserdem gibt es für meinen Geschmack ein paar blinde Kurven zu viel. Die Anfahrt zur letzten Kurve vor der Start-/Ziel-Gerade hat es überhaupt in sich. Über die Kuppe zuvor weiss man nicht genau, wie weit man sich nach aussen tragen lassen kann. Leider hat an den vergangenen zwei Tagen das Wetter nicht mitgespielt. Die ersten Runden am Montag im Nassen waren eine richtige Herausforderung, um sich auf schnellstem Weg ein bisschen zurechtzufinden.”

“Am zweiten Tag hatten wir nochmals grosses Pech mit dem Wetter. Nach der Mittagspause wollten wir noch ein paar neue Teile ausprobieren. Doch leider hat es wieder zu regnen begonnen. Daher haben wir vorzeitig zusammengepackt. Ansonsten war es aus unserer Sicht ein guter Test. Die Strecke war zunächst noch ziemlich schmutzig. Vor allem machte sich dieser Umstand auf nasser Piste erschwerend bemerkbar. Zumindest konnten wir am Dienstag etwas mehr als 20 Runden im Trockenen fahren. Das war sehr wichtig, um eine passende Übersetzung zu finden, sowie auch die Elektronik für den Kymi-Ring abzustimmen. Wir konnten also schon eine Basis-Abstimmung für den Grand Prix im nächsten Jahr dort erarbeiten. Von dem her haben wir unsere Aufgaben überwiegend erfolgreich abgeschlossen und können mit einem ruhigen Gewissen nach Hause gehen.”

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