Jonas Folger

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Riesenpech im Indy-GP

  • 11.08.2014

Jonas Folger’s Chance auf ein gutes Rennergebnis am Indianapolis Motor Speedway wurde gleich nach dem Start zunichte gemacht 

Trotz des 19. Startplatzes waren die Aussichten auf ein starkes Abschneiden im zehnten Saisonrennen durchaus gegeben. Der vorgenommene Umbau betreffend der Abstimmung an Folger’s Kalex Moto2-Rennmaschine erwies sich als Volltreffer, da der Draufgänger während des Warm Up am Sonntagmorgen auf Anhieb das notwendige Vertrauen in sein Arbeitsgerät wieder fand. Von dem her waren die Erwartungen für das Rennen dementsprechend. Doch am Start war ihm das Glück nicht hold, als der Bayer wegen vor ihm stürzender Fahrer einen weiten Umweg durch die Auslaufzone in Turn zwei nehmen musste. Als Nachzügler auf der Piste zurück, kam er schnell in seinen Rhythmus und zeigte eine tolle Aufholjagd, die allerdings mit Rang 18 unbelohnt blieb. Das Rennen musste nach einem Unfall in der zweiten Runde abgebrochen werden und wurde über die auf 16 Runden verkürzte Distanz neu gestartet. 

#94 Jonas FOLGER (AGR Team, Kalex) 18., WM-Rang 10 – 47 Punkte: 

“Nach enorm schwierigen Trainingstagen ist heute noch viel Pech dazu gekommen. Beim ersten Start wurde ich weit nach außen abgedrängt und habe viele Positionen verloren. Nach der roten Flagge wollte ich die zweite Chance besser nutzen und ich habe in Turn One die Innenseite gewählt. Aber in der zweiten Kurve sind Tom (Lüthi) und Xavier (Simeon) vor mir gestürzt und mir blieb nichts anders übrig, als geradeaus in die Wiese zu fahren. Zum zweiten Mal habe ich viele Positionen verloren, denn bis dass ich wieder auf der Piste war, waren alle anderen längst entwischt. Ich habe die erste Runde nur als 29. beendet. Nichtsdestotrotz habe ich versucht schnellstens meinen Rhythmus zu finden, sowie auch auf anständige Rundenzeiten zu kommen. Ich wollte das Rennen auf jeden Fall zu Ende zu fahren. Im Nachhinein betrachtet ist alles zusammen mehr als ärgerlich, denn die vorgenommen Änderungen am Motorrad vor dem Warm Up haben eine wesentlich Besserung der Situation bewirkt. Auf Anhieb war mein Gefühl für das Bike wieder vorhanden, auch wenn es nicht optimal war. Um weiter an der Abstimmung zu arbeiten war allerdings die Zeit zu knapp, weshalb für das Rennen nichts mehr geändert wurde. Meine Rundenzeiten während des Rennens war ziemlich ok, meine Pace hätte für ein Top-10-Ergebnis gereicht. Schade, aber jammern hilft nichts, sondern ich habe meinen Fokus bereits auf das nächste Rennen in Brünn gelegt. Zum Glück geht es ohne rennfreies Wochenende gleich weiter, sodass Indianapolis schnellstens überwunden werden kann. In Brünn werden wir weiter an diesem Setup feilen und hoffentlich geht es dann dort endlich wieder aufwärts.“ 

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