Jonas Folger

#94

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Riesenpech im Rennen

  • 28.04.2014

Jonas Folger musste bereits bald nach dem Start alle Hoffnungen auf ein Spitzenresultat aufgeben 

Folger, der tags zuvor den fünften Startplatz eroberte, zählte aufgrund seiner hervorragenden Performance während der freien Trainings zu den heißesten Anwärtern auf einen Podiumsplatz in Argentinien. Und das in seinem erst dritten Moto2TM Rennen. Die zweitschnellste Rundenzeit im Warm Up am Vormittag bestätigte, dass alle Vorbereitungen für das Rennen bestmöglich erledigt wurden. Sogar mehrere längere Distanzen mit der für das Rennen gewählten Reifen-Option brachten positive Ergebnisse. Doch am Sonntagmittag ließ den sensationell agierenden Klassenneuling bereits nach nur einer Runde der Hinterreifen im Stich und Folger war somit nie in der Lage, zur Spitzengruppe aufzuschließen. Am Ende wurden all seine Anstrengungen wenigstens ein zählbares Ergebnis nach Hause zu fahren durch einen Getriebedefekt zu Nichte gemacht.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) – 16, WM-Rang 19 – 5 Punkte: “Mein Start war super und die erste Runde war auch stark. Das sind allerdings auch schon die einzigen Highlights meines Rennens gewesen. Bereits in der zweiten Runde realisierte ich, dass mit dem Hinterreifen irgendetwas nicht stimmt. Von diesem Zeitpunkt an ist es Runde für Runde schlimmer geworden und das Motorrad wurde zusehends unfahrbarer. Nach dem Rennen haben wir gesehen, dass sich der Reifen in seine Bestandteile aufgelöst hat. An mehreren Stellen haben richtige Flecken an der Lauffläche gefehlt. Anscheinend war es ein schadhafter Reifen aus der Produktion. Ich bin trotzdem maßlos enttäuscht, denn in allen Trainings war ich mit dieser Option zu jeder Zeit konkurrenzfähig und darüber hinaus haben wir extra auch Belastungstests gemacht, indem mehr als 26 Runden damit gefahren wurde. Von dem her war ich mir sicher, im Rennen mindestens an die zwanzig Runden ohne Probleme zu überstehen. Die Realität schaute dann allerdings anders aus, denn nach nur zwei Runden war ich auf verlorenem Posten. Zu allem Überdruss habe ich in der letzten Runde auch noch sicher geglaubte WM-Punkte verloren, weil das Getriebe verrückt gespielt hat. Es gab damit über die Dauer des gesamten Wochenendes geringfügige Probleme, jedoch gegen Rennende verschlimmerte sich die Situation drastisch. Es kam immer wieder vor, dass der Gang in den Leerlauf sprang. Das passierte auch in der letzten Runde am Ende der Gegengerade. Doch dieses Mal dauerte es drei, vier Sekunden, bis ich wieder einen Gang einlegen konnte. So gesehen hätte in diesem Rennen nicht noch mehr schief laufen können. Ich bin froh, dass es nächste Woche gleich mit dem Grand Prix in Jerez weitergeht. Somit kann ich schnell abschalten, Argentinien wohl oder übel abhaken und mich auf die nächste Aufgabe vorbereiten.“

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