Jonas Folger

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Sensationeller Auftakt in Argentinien

  • 26.04.2014

Jonas Folger startete mit der Bestzeit im ersten Training in Runde drei der WM 2014, ehe er den Freitag am Autodromo Termas de Rio Hondo als Zweitschnellster beendete

Mit einer sensationellen Vorstellung am ersten Trainingstag beim Gran Premio de la Republica Argentina raubte der 20-jährige Klassenneuling den etablierten Moto2-Stars die Show. Auf der für alle Teilnehmer neuen Piste des aktuellen WM-Kalenders war Folger’s Name quasi ab der ersten Trainingsminute ständig am oberen Ende des Zeitenmonitors zu finden. Die Bestzeit in der ersten freien Session am Vormittag bei mehr oder weniger miserablen Streckenverhältnissen war kein Zufallstreffer, denn der Draufgänger aus Oberbayern legte auch im zweiten Training zu, in dem er sich gegenüber FP1 um eine knappe Sekunde steigerte und seine persönliche Bestmarke von 1`45.093 Minuten nur einen Wimpernschlag über der Tagesbestzeit des Franzosen Johann Zarco lag. Am Ende strahlte Folger nicht nur über das erfolgreiche Abschneiden bis über beide Ohren, sondern auch aufgrund der schier grenzenlosen Begeisterung über den tollen Circuit im Norden des südamerikanischen Landes.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) – FP1: 1. – 1´45.925 (18/19) / FP2: 2. – 1´45.093 (19/19): “Mit diesem ersten Trainingstag hier in Rio Hondo bin ich natürlich absolut zufrieden. Obwohl die Piste noch ziemlich schmutzig war und wenig Grip hatte, konnte ich auf Anhieb ein gutes Gefühl für diese Verhältnisse aufbauen und beide Sessions verliefen einwandfrei. Ich konnte mich jederzeit ans Limit herantasten, und zwar kontrolliert, und ich war auch mit gebrauchten Reifen immer schnell. Das ist sehr ermutigend. Dass es am Vormittag gleich zur Bestzeit gereicht hat und dann in FP2 die zweitschnellste Rundenzeit herausgekommen ist, war dennoch etwas überraschend. Umso besser sage ich und beim Anblick der heutigen Zeitenliste kommt noch mehr Freude auf. Dieser Circuit hat mir von Beginn an gut gefallen. Nach den ersten Trainings bin ich allerdings noch mehr begeistert. Ich hatte zuvor noch nie so viel Fahrspaß genossen wie hier. Es gibt zwei superschnelle Linkskurven, die definitiv unvergleichbar sind. Die zweite davon im letzten Streckenabschnitt hat es wirklich in sich. In voller Schräglage in den fünften Gang hochschalten, absolut am Drehzahllimit, das ist schon ein supergeiles Gefühl. Noch dazu, wenn das Heck leicht zu sliden beginnt. Echt Wahnsinn; ich freue mich schon wieder auf die nächste Session am Samstagmorgen.”

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