Jonas Folger

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#SepangTest: Positiver Test in der Hitze von Sepang

  • 13.02.2019

Jonas Folger hat in der vergangenen Woche seinen zweiten Einsatz als Yamaha-Testpilot absolviert. 

Nach dem gelungenen Comeback, als Jonas Folger im vergangenen November in Valencia mit einer schier unglaublichen Lockerheit in die Königsklasse des Motorradrennsports zurückkehrte, wartete in Malaysia anlässlich des ersten offiziellen Tests des neuen Jahres die nächste Aufgabe auf den 25-jährigen Deutschen. Bei diesem Anlass erledigte Folger wertvolle Dienste für Yamaha, obwohl er aus seiner Sicht nur eingeschränkt zum Fahren kam. Insgesamt fuhr er drei Testtage auf dem Sepang Circuit. Sozusagen zum Aufwärmen diente der letzte Tag des sogenannten «Shakedown»-Tests, bevor er am Mittwoch und Freitag mit der gesamten MotoGP-Elite auf die Strecke ging. 

#94 Jonas FOLGER (Yamaha Factory Racing Europe Test Team, Yamaha YZR-M1), 2´01.243:

“Der Test in Sepang ist im Allgemeinen, und ganz besonders aus meiner Sicht, sehr positiv verlaufen. Aufgrund der Hitze war es natürlich enorm anstrengend. Die Temperaturen sind im Februar nochmals höher als am Rennwochenende beim Grand Prix im Oktober. Es war brutal heiss auf dem Bike, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. In dieser Hinsicht hatte ich absolut keine Probleme, meine Fitness ist ok. Die Vorbereitung im Winter hat sich also ausgezahlt. Als nächstes galt es mehr und mehr in die Rolle des Testfahrers zu schlüpfen. Diese Umstellung ist für einen Rennfahrer nicht immer ganz einfach, noch dazu, wenn das gesamte MotoGP-Starterfeld zum gleichen Zeitpunkt auf der Strecke ist. Doch ich habe die Rundenzeiten schnell ausgeblendet und mich ausschliesslich auf meine Aufgaben konzentriert.”

“Die Struktur des Testteams war noch nicht viel anders als bei unserem ersten Test im vergangenen November in Valencia. Dieses Mal waren allerdings noch mehr Ingenieure und Techniker aus dem Werk vor Ort als damals. Dieser personelle Aufwand war für mich schon beeindruckend. Allerdings hatte ich noch nicht meine Crew um mich herum, wie es dann in Europa sein soll. In Sepang war es eben ein Mix aus den Japanern und einigen italienischen Mechaniker, die in Valencia schon dabei waren. Ausserdem war der Test so geplant, dass sich drei Fahrer zwei Maschinen teilen mussten. Daher hatte ich am zweiten Tag quasi frei. An diesem Tag war ich aber viel in der Box des Werksteams. Beim Beobachten und Mithören habe ich viel Feedback von Valentino (Rossi) und Maverick (Vinales) bekommen. Es war daher ein sehr aufschlussreicher Tag für mich. Bei meinen Aufgaben auf dem Bike ging es hauptsächlich viele Funktionstests. Es gab einiges auszusortieren, was funktioniert und was nicht. Also nichts grossartiges, trotzdem war es ein interessanter Test für mich.”

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