Jonas Folger

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#SpanishGP: Auftakt ok nach Regen und Sonne am Freitag

  • 05.05.2017

Bei unterschiedlichen Bedingungen verlief der erste Trainingstag für Jonas Folger sehr abwechslungsreich.

Während der Grand-Prix-Tross nach der Rückkehr aus Übersee an den vergangenen Tagen bei herrlichem Wetter in Südspanien eintraf, sorgte eine Schlechtwetterfront am Freitagvormittag für ein verregnetes erstes Training. Doch sobald die Sonne die Wolken verdrängte, stiegen die Temperaturen rasant an, sodass die 4,4 Kilometer lange Piste auf dem Circuito de Jerez schnell abtrocknete.

Auf regennasser Strecke zeigte sich Jonas Folger in grossartiger Form. Der 23-jährige beendete FP1 als Sechstschnellster. Bei trockenen Bedingungen am Nachmittag war Folger anfänglich ebenso in der Spitzengruppe zu finden. Erst mit Fortdauer der Session, als die Konkurrenz die Rundenzeiten drastisch verbesserte, brauchte es bis zum Schluss, ehe sich Folger ebenfalls weiter steigern konnte.

#94 Jonas FOLGER (Monster Yamaha Tech 3, Yamaha YZF-M1), FP1: P6 – 1´52.249 (11/16) / FP2: P13 – 1´40.773 (20/20):

“Der Trainingsauftakt hier in Jerez verlief nicht super, aber auch nicht schlecht. Es war okay, auch wenn unsere Platzierung nicht unbedingt toll ausschaut. Auf jeden Fall hatte ich heute Vormittag im Regen enorm viel Spass. Die Streckenverhältnisse im Nassen kannte ich ja von früher. Doch mit den Michelin-Regenreifen, die unglaublich guten Grip bieten, und mit dieser Motorleistung hat es riesigen Spass gemacht, sowie das Motorrad auch perfekt funktioniert hat.”

“Unser Plan für die trockene Nachmittagssession war möglichst viele Runden zu fahren und wenn möglich, immer mit einer Gruppe zu fahren. Beides konnten wir gut umsetzen. Das Vertrauen für die geänderten Bedingungen war schnell vorhanden. Wir waren von Beginn an gut dabei und sind auch schnell auf eine ansprechende Rundenzeit gekommen, konnten diese aber nicht weiter verbessern, da einige Probleme auftauchten. Zuerst hatten wir zu viel Gewicht vorne und nach einer Änderung lastete zu viel Gewicht auf den Hinterreifen. Daraufhin haben wir versucht einen Mittelweg zu finden.”

“Letztendlich war das Motorrad in den Kurven sehr instabil. Meine Aussagen betreffend der Probleme waren sehr eindeutig, weshalb wir nun das Motorrad etwas tiefer legen werden, um es steifer abzustimmen. Von dem her sind wir zuversichtlich, am Samstag gute Fortschritte erzielen zu können. Aufgrund dieser Probleme konnten wir zum Schluss der zweiten Session den weichen Reifen nicht optimal zu nutzen. Ich brauchte eine Weile, um mich auf die Situation besser einzustellen. Daher bin ich erst in der vierten Runde in diesem Run, die übrigens meine letzte war, meine schnellste Runde gefahren. Unser Rückstand ist nicht allzu gross und ausserdem wissen wir woran es lag, weshalb am Samstag ein Sprung weiter nach vorne möglich sein sollte.”

MotoGP™ GP de Espana – Kombinierte Zeitenliste (FP1/FP2):
1 Dani PEDROSA / SPA /Repsol Honda Team / Honda / 1´39.420 (FP2)
2 Jack MILLER / AUS / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / Honda / 1´39.964 +0.544 (FP2)
3 Cal CRUTCHLOW / GBR / LCR Honda / Honda / 1´40.045 +0.625 (FP2)
13 #94 Jonas FOLGER / GER / Monster Yamaha Tech 3 / Yamaha / 1´40.773 +1.353 (FP2)

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