Jonas Folger

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Starker Dritter beim Italien-Grand-Prix

  • 01.06.2014

Jonas Folger feierte am Sonntag in Mugello als Dritter sein zweites Saisonpodium, nachdem er das Moto2-Rennen über zwei Drittel der Renndistanz angeführt hatte

Der Sensations-Rookie mausert sich allmählich zum potenziellen Sieganwärter in der wohl am härtesten umkämpften Rennsportkategorie der Welt. Nach einem Raketenstart als Vierter der Startaufstellung führte Folger beim sechsten Saisonrennen die Konkurrenz lange Zeit an, ehe er wegen Vibrationen an der Frontpartie seine unglaublich konstant flotte Gangart bis dahin etwas bremsen musste und seine ersten Verfolger Luis Salom und dem späteren Sieger Tito Rabat ziehen lassen musste. Der 19-jährige war nach anstrengenden 21 Runden bei optimalen Bedingungen mit schönem Wetter auch mit Rang drei überglücklich.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) 3., WM-Rang 7 – 47 Punkte:

“Hier in Mugello auf das Podium zu fahren ist etwas ganz besonderes; ich freue mich daher riesig über diesen dritten Rang. Die Vorbereitung für das Rennen ist optimal gelungen und der Start selber war der Schlüssel für den heutigen Erfolg. Obwohl ich nach den ersten Metern etwas abgedrängt wurde, konnte ich noch auf der Bremse im Kurveneingang zu Turn One die Führung übernehmen. Ab diesen Zeitpunkt konnte ich dann ein konstant hohes Tempo fahren. Vor allem auch deshalb, weil ich in keine Positionskämpfe verwickelt war. In der Anfangsphase wollte ich mich unbedingt gleich von meinen Verfolgern abzusetzen und einen sicheren Vorsprung herstellen, was aber leider nicht gelungen ist. Luis ist heute ebenso ein super Rennen gefahren und klebte die ganze Zeit hartnäckig an meinem Hinterrad. Bis zum letzten Renndrittel hatte ich an der Spitze alles unter Kontrolle, jedoch ab diesen Zeitpunkt hatte ich mit jeder Runde mit mehr Chattering vorne zu kämpfen. In der Schlussphase musste ich also Rabat und Luis ziehen lassen. Wahrscheinlich war der Vorderreifen die Ursache dafür. Diesen habe ich bei meinen Fluchtversuch wohl um die Spur zu hart beansprucht. In dieser Phase habe ich nämlich auf jeden Meter im Verlauf eine Runde Kurve bis ans Maximum gepusht. Der Grip-Level war über die gesamte Distanz gut, aber auf der Bremse habe ich zum Schluss wegen der Vibrationen Zeit verloren. Jedenfalls war es ein super Gefühl ein Moto2-Rennen über zwei Drittel der Distanz anzuführen. Ich habe jede einzelne Runde in vollen Zügen genossen. In erster Linie auch deshalb, weil meine Kalex perfekt abgestimmt war. Von dem her war es ein gelungener Einstand mit dem neuen Fahrwerk. Meine Eindrücke nach dem ersten Rennen damit sind natürlich sehr positiv, zumal ich in den ersten Runden ein extrem gutes Gefühl auf dem Motorrad hatte. Nichtsdestotrotz ist uns das ganze System noch sehr fremd. Aber wir wissen nun, worauf wir uns beim Test am Dienstag hier konzentrieren müssen. Ich freue mich schon jetzt auf die bevorstehende Aufgabe und möchte gleichzeitig meinem Team für den großartigen Job an den vergangenen Tagen danken. Mugello war insgesamt betrachtet ein super Wochenende. Von mir aus kann so weiter gehen und hoffentlich gelingt es mir bald ein Rennen bis ins Ziel an der Spitze anzuführen.“

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