Jonas Folger

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Starker Sechster in Frankreich

  • 18.05.2014

Jonas Folger setzte am Sonntag in Le Mans seinen Höhenflug fort; mit Rang sechs im fünften Saisonrennen hat er eindrucksvoll bestätigt, dass er in der hartumkämpften Moto2-Klasse endgültig angekommen ist

Strahlender Sonnenschein und heiße Action auf dem 4.185 Meter langen Circuit Bugatti bestimmten das Geschehen am Renntag in Le Mans. Das Moto2-Rennen ließ erneut an Dramatik nichts zu wünschen übrig und Jonas Folger, der übrigens zum ersten Mal von der Pole-Position in einen Moto2™ Grand Prix startete,  war einer der Hauptprotagonisten. Dank eines mustergültigen Starts setzte er sich gleich an die Spitze der wilden Meute, jedoch aufgrund eines Fahrfehlers wenige Kurvenabschnitte später gingen einige Positionen verloren. In weiterer Folge konnte er allerdings das hohe Tempo der Spitzengruppe mithalten, indem er bis kurz vor der Zielflagge seine Platzierung in den Top-5 zu allen entschlossen behauptete. Erst als in der Schlussphase einige haarende Situationen zu meistern waren, rutschte er auf Rang sechs zurück. Die Bilanz nach der fünften Station des diesjährigen Championats fällt dennoch sehr positiv aus. Mit dem heutigen sechsten Rang schaffte Folger sogar den Sprung unter der ersten Zehn der Gesamtwertung.

#94 Jonas Folger (Argiñano & Gines Racing, Kalex) – 6., WM-Rang 8 – 31 Punkte:

“Ich bin happy mit diesem sechsten Rang. Es war bis auf die Schlussphase ein wirklich starkes Rennen. In den letzten drei, vier Runden hat mir der Speed gefehlt, um mit den Jungs vor mir mithalten zu können; ich war bereits ziemlich am Limit unterwegs. Außerdem haben sich wegen nachlassender Konzentration ein paar Fahrfehler eingeschlichen. Wenn ich diese Schwachpunkte noch ausmerzen kann, dann kann ich beim nächsten Mal schon bestimmt bis zur Zieldurchfahrt ganz vorne mitmischen. Aber ansonsten bin ich im Großen und Ganzen mit meiner heutigen Performance zufrieden. Der Start ist super gelungen, aber leider unterlief mir kurz danach ein Fahrfehler und ich musste einen weiten Bogen fahren. Vor dem Rennen haben wir mit dem Ziel ein besseres Feedback von der Front zu bekommen, noch eine geringfügige Änderung vorgenommen.  Dabei sind wir womöglich einen Schritt zu weit gegangen, da auf der Bremse mehrmals das Vorderrad beinahe eingeklappt wäre. Bei diesem schnellen Tempo, das heute gefahren wurde, ist es nach so einem Vorfall umso schwieriger das Vertrauen schnellstens wieder zu erlangen. Obwohl es immer wieder gut gelungen ist, habe ich in dieser Phase etwas auf meine Vorderleute verloren. Ich habe aber nicht aufgegeben und mich wieder herangekämpft. In jeden Fall war es wichtig für mich, sowie auch für mein Team, dass wir endlich einmal über die gesamte Distanz mit den momentanen Größen dieser Klassen mithalten konnten. Vor allem im Zweikampf mit Tito (Rabat) konnte ich mir einiges von ihm abschauen. Ich war auch einmal kurz vor ihm, aber im nächsten Augenblick habe ich meinen Bremspunkt ordentlich verpasst und er ist innen durch. Danach hatte es nie mehr ganz gereicht, um nahe genug aufzuschließen, um einen weiteren Angriff zu starten. Vor allem deshalb, weil ich im ersten Streckenabschnitt zu viel verloren habe. Nichtsdestotrotz bin ich super zufrieden, was natürlich auch auf das Wochenende hier in Le Mans insgesamt betrachtet zutrifft. Als Sechster nur knapp vier Sekunden hinter dem Sieger in Ziel zu kommen, das ist absolut in Ordnung. Jetzt freue ich mich auf Mugello in zwei Wochen.“

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