Jonas Folger

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Startplatz sieben nach angriffslustigen Qualifying

  • 03.05.2014

Jonas Folger qualifizierter sich am Samstagnachmittag bei sengender Hitze für die dritte Startreihe in Jerez

Dabei begann das Zeittraining für die Startaufstellung zum vierten Saisonrennen gar nicht nach dem Geschmack des sensationell agierenden Moto2TM Rookie. Wegen einer nicht funktionierenden Reifenoption für diese Verhältnisse musste kurzfristig auf die zweite Mischung gewechselt werden, was somit auch die Entscheidung betreffend die Reifenwahl für das morgige Rennen war. Ab diesem Zeitpunkt verlief für Folger und seine Crew alles planmäßig. Mit einem Schlag war der Draufgänger unter den ersten Zehn am Zeitenmonitor gelistet, bevor er in seinem letzten Run etwas zu stürmisch attackierte und wegen einiger Bremsfehler seine Runde ruinierte. Nichtsdestotrotz freute er sich über die gute Ausgangsposition in der dritten Startreihe und rechnet sich aufgrund seiner konstanten Pace in Renntrimm einiges aus.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex), Startplatz 7 – 1´43.235 (10/18):

“Mit dem heutigen Qualifying bin ich zufrieden, Startplatz sieben ist keine schlechte Ausgangsposition für das Rennen. Die Session verlief bis auf einen Reifen einwandfrei und ich bin über die Rundenzeit sogar etwas überrascht, da es erneut so heiß war; eine tiefe 1`43er ist bei dieser Hitze wirklich stark. Für das Qualifying hatten wir zwei Reifenoptionen zur Verfügung. Bei einer davon waren wir uns nicht sicher, ob diese funktionieren würde. Deshalb sind wir mit dieser in die Session gestartet sind. Tatsächlich war diese Mischung nicht zu gebrauchen. Von dem her war die Wahl für den Renntag schnell getroffen. Mit der zweiten Option bin ich vor den Schlussminuten nochmals in die Box gekommen, wo der Reifendruck und ein paar Einstellungen am Motorrad geändert wurden, und dann wollte ich in der letzten Runde noch einmal einen Drauf legen. Im ersten Streckenabschnitt war ich auch gut unterwegs, aber leider war ich danach einige Male zu spät auf der Bremse. Die Runde habe ich vermasselt, weil ich einfach zu viel wollte. Am meisten freue ich mich über meine Race-Pace, denn ich war jederzeit in der Lage konstant schnelle Rundenzeiten fahren. Andere Konkurrenten, die weiter vorne in der Startaufstellung stehen, haben ihre Rundenzeit nur einmal und noch dazu im Schlepptau eines anderen Fahrers geschafft. Von dem her blicke ich dem Rennen sehr zuversichtlich entgegen, dass einiges möglich sein sollte. Obwohl es heute wieder so heiß war, war es für mich gefühlsmäßig einfacher; am Freitagnachmittag war es bestimmt anstrengender. Offenbar habe ich mich schon an die Hitze gewöhnt, aber morgen soll es etwas kühler sein und zudem wird das Rennen zu einem früheren Zeitpunkt gefahren. Ich denke wir werden morgen optimale Verhältnisse haben.”

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