Jonas Folger

#94

News

Trotz unglücklichem Ausgang Potenzial aufgezeitgt

  • 14.04.2014

Jonas Folger unterstrich mit der Bestzeit im Warm Up, dass er sich in der Moto2™ Klasse bereits etabliert hat; das Rennen musste er allerdings nach einem Sturz vorzeitig aufgeben

Folger zeigte sich am Renntag beim Grand Prix in Texas in beeindruckender Form. Während dem Warm Up am Vormittag gab der 19-jährige Aufsteiger aus der Moto3 Klasse das Tempo vor. Die Bestzeit in dieser Session lies für das Rennen einiges erwarten und nachdem der Kalex-Pilot das mehr oder wenige übliche Durcheinander in der ersten Kurve nach dem Start gut gemeistert hatte, schien auch alles nach Plan zu laufen. In Runde fünf kam es jedoch zu dem verhängnisvollen Zwischenfall, als der Draufgänger beim Versuch Marcel Schrötter in Kurve eins zu überholen stürzte. Den harmlosen Crash hatte er schnell verdrängt, vielmehr überwog allerdings die Enttäuschung, dass er das Rennen nicht fortsetzten konnte. Nach den tollen Trainingsleistungen blickt Folger nun erwartungsvoll dem nächsten Rennen in zwei Wochen in Argentinien entgegen.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) – DNF, WM-Rang 17 – 5 Punkte: “Natürlich habe ich mir den Ausgang des Wochenendes anders vorgestellt. Schon aufgrund des sehr guten Warm Up bin ich umso zuversichtlicher in das Rennen gegangen. Aber was passiert ist kann man nicht mehr ändern. Jedenfalls ist mir der Start gut gelungen, allerdings war meine Position außen alles andere als optimal und in der ersten Kurve konnte ich nicht nach innen, weil sich dort bereits alles gestaut hatte. Somit musste ich eine weite Linie nehmen und habe einige Plätze verloren. Als sich die Situation etwas beruhigt hatte, habe ich umgehend versucht meinen Rhythmus zu finden und auf Rundenzeiten zu kommen. Es hat alles wunderbar funktioniert. Als ich dann zu Marcel aufgeschlossen habe und ihn in Turn One überholen wollte, ist mir das Vorderrad eingeklappt. Es war ein vollkommen harmloser Umfaller, aber da sich der Motor nicht mehr starten lies, war das Rennen für mich zu Ende. Schade und es tut mir Leid für mein Team, denn heute wäre einiges möglich gewesen. Nachjammern hilft auch nicht weiter, daher ist Austin abgehackt und ich nehme die positiven Aspekte der Trainings mit. Diese haben gezeigt, dass ich in dieser hartumkämpften Klasse bereits halbwegs angekommen bin. Ich freue mich daher schon umso mehr auf das nächste Rennen, dass aufgrund der neuen Rennstrecke in Argentinien genauso eine Herausforderung wird.“

#94

Sponsoren

#94

Partner