Jonas Folger

#94

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Viel Arbeit in Texas

  • 10.04.2014

Moto2-Rookie Jonas Folger freut sich auf die neue Herausforderung den anspruchsvollen Circuit in Texas mit der Moto2-Rennmaschine zu meistern 

Nach dem hektischen Start mit dem finalen Vorbereitungen und dem ersten Grand Prix Mitte des vergangenen Monats hat sich Jonas Folger in der etwas längeren Pause nach dem WM-Auftakt bei einem Besuch in der oberbayrischen Heimat gut erholt. Auch die lange Anreise in den US-Bundessstaat Texas verlief angenehm, sodass der 20-jährige Kalex-Pilot nun seinen zweiten Einsatz in der wohl am meisten ausgeglichen Rennserie der Welt entgegenfiebert. Noch dazu, da der 5.513 Meter lange Circuit of the Americas, kurz COTA genannt, unweit von Austin aus fahrerischer Sicht einiges zu bieten hat. Folger kennt zwar die abwechslungsreiche Piste aus dem vergangenen Jahr, allerdings war er damals in der Moto3-Klasse am Start. Jedoch mit der schwereren Moto2-Rennmaschine werden wohl einige Streckenabschnitte gewöhnungsbedürftig sein. Nicht nur von dem her blickt er einem arbeitsreichen Wochenende entgegen, sondern vor allem auch deshalb, da der selektive Streckenverlauf viel Gespür betreffend der Abstimmung des Motorrades verlangt.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex Moto2): “An diesem Wochenende wartet bestimmt enorm viel Arbeit auf mich. Die Streckenführung des COTA kenne ich zwar aus dem vergangenen Jahr, trotzdem denke ich, dass mit der Moto2 einige Passagen die eine oder andere Überraschung parat haben werden. Aber im Großen und Ganzen liegt mir dieser schöne Cricuit und es macht viel Spaß hier zu fahren. Diese Piste unterscheidet sich grundsätzlich von allen anderen des WM-Kalenders. Nirgendwo anders gibt es so viele unterschiedliche und abwechslungsreiche Streckenabschnitte wie hier. Im Prinzip muss man im Verlauf einer Runde ständig den Fahrstil und die Linienwahl ändern, weil praktisch jede einzelne Kurve einen eigenen Charakter hat. Nichtsdestotrotz freue ich mich riesig auf diese Herausforderung und ich habe mir für mein Debüt mit der Moto2 hier auch einiges vorgenommen. In erster Linie will ich natürlich auf dem Level von Katar aufbauen und in allen Sessions wieder konstant gut dabei sein. Der erste Trainingstag wird dieses Mal übrigens besonders wichtig sein. Aufgrund des selektiven Streckenverlaufs mit drei Erste-Gang-Kurven wird die Getriebeübersetzung ein bedeutender Faktor sein. In diesen Passagen stellt sich die Frage, ob man dort den ersten oder zweiten Gang wählt. Für diesen kritischen Punkt werden wir hoffentlich schon in FP1 am Freitagmorgen den Schlüssel dafür gefunden haben. Ansonsten werden wir bezüglich der Abstimmung unseren Weg fortsetzen und damit sicher schnell ein brauchbares Setup erarbeiten. Und zuletzt will ich mich am Sonntag im Rennen von einer besseren Seite zeigen. Es darf nämlich auf keinen Fall wieder vorkommen, dass mir in der Anfangsphase erneut so viele Fahrfehler passieren wie vor drei Wochen in Katar. Dann sollte ich eigentlich in der Lage sein, die guten Trainingsergebnisse der freien Sessions beim Saisonauftakt auch ins Ziel zu bringen.“

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