Jonas Folger

#94

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Zweite Startreihe in Mugello

  • 31.05.2014

Jonas Folger verpasste als Vierter einen Startplatz in der ersten Reihe für den sonntägigen Moto2™ Gran Premio d’Italia denkbar knapp

Nach den Mischverhältnissen am Freitag mit trockenen Bedingungen am Vormittag und Regen am Nachmittag, sorgte heute herrliches Frühsommerwetter für perfekte Verhältnisse in der Toskana. Jonas Folger und seine Crew nutzten die günstige Gelegenheit, um sich weiter auf das neue WP Fahrwerk einzuschießen, nachdem man sich kurzfristig zu diesem Produktwechsel entschlossen hatte. Folger war in beiden Samstagssession erneut einer der Hauptprotagonisten des hochkarätigen Moto2-Starterfeldes und mischte ständig an der Spitze mit. In seiner Schlussattacke kurz vor Ende des Qualifying verhinderten jedoch einige Fahrfehler eine Zeitenverbesserung. Für den unbekümmerten Draufgänger ist Startplatz vier aber ebenso eine gute Ausgangsposition für das Rennen über 21 Runden.

Der zu erwartende Moto2-Krimi wird ab 12:15 Uhr auf Sport1, Sport1+ und dem Internetportal sport1.de live vom Autodromo Internazionale del Mugello übertragen.

#94 Jonas FOLGER (Argiñano & Gines Racing, Kalex) Startplatz 4  – 1´53.008 (9/16):

“Der vierte Startplatz ist absolut in Ordnung; ich bin natürlich zufrieden damit. Ehrlich gesagt muss ich aber schon eingestehen, dass ich hier in Mugello insgeheim die erste Startreihe im Visier hatte. In beiden Sessions heute bin ich konstant starke Rundenzeiten gefahren und in den einzelnen Streckenabschnitten war ich sehr oft der Schnellste. Von dem her habe ich für das Qualifying eine bessere Rundenzeit erwartet; ich war der Meinung mehr rausholen zu können. Meine Quali-Rundenzeit ist trotzdem im Großen und Ganzen ok. Dank der guten Bedingungen konnten wir heute erstmals richtig an der Abstimmung des neuen Fahrwerks arbeiten. Natürlich wurden auch gestern Änderungen vorgenommen, da es aber am Nachmittag geregnet hatte, haben wir viel Zeit verloren. Jedoch während dem dritten freien Training, sowie auch im Zeittraining wurden viele Dinge durchprobiert. Da allerdings mit WP noch alles neu für uns ist, war logischerweise nicht jede Änderung zielführend. Nichtsdestotrotz fühle ich mich auf dem Motorrad sehr stark, habe viel Vertrauen auf der Bremse und im Kurveneingang, und wenn es uns gelingt etwas mehr Grip am Hinterrad zu finden, dann sind wir die Renndistanz gut aufgestellt. Kurz vor Trainingsende ist mir quasi die Zeit davon gelaufen. Ich habe gesehen, dass ich auf Rang vier lag und in meinem letzten Run wollte ich die Rundenzeit unbedingt noch verbessern. Dabei habe ich jedoch etwas zu hektisch agiert und es haben sich ein paar kleinere Fehler eingeschlichen. In den ersten Streckenabschnitten war ich jeweils auf Bestzeitkurs, aber im dritten Sektor gibt es eine Kurvenpassage, in der ich jedes Mal Schwierigkeiten hatte, eine saubere Linie zu fahren. Das hat offenbar das eine Zehntel gekostet, das letztendlich für die erste Reihe gefehlt hat. Startplatz vier ist trotzdem eine gute Ausgangsposition für das morgige Rennen.”

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