Jonas Folger

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TT Assen: Crazy weather and tire gamble

  • 28.06.2014

Für Jonas Folger ist der Reifenpoker am Start des heutigen Moto2™-Rennens leider nicht aufgegangen

Assen und seine Wetterkapriolen sind eigentlich eine unzertrennbare Geschichte. Auch heute spielte das Wetter kurz vor dem Start wieder verrückt. Nach einem kurzen, aber dafür umso heftigeren Regenschauer mit Hagel musste der Startvorgang abgebrochen werden. Beim zweiten Versuch ließ sich sogar kurzzeitig sogar die Sonne blicken, weshalb einige Fahrer und Teams auf Slick-Reifen wechselten. Einer davon war auch Jonas Folger. Für den 29-jährigen Moto2™-Senkrechtstarter waren daher die ersten Runden nach dem Start wie ein Tanz auf rohen Eiern. Nach zwei Runden entschloss er sich zum Reifenwechsel, doch zu allem Überdruss fuhr er zu schnell durch die Boxenstraße und wurde mit einem Penalty bestraft. Trotz einer aussichtlosen Position nach der Durchfahrtsstrafe fuhr er das Rennen als Training für derartige Verhältnisse zu Ende.

#94 Jonas FOLGER (AGR Team, Kalex) 23., WM-Rang 9 – 47 Punkte:

“Es war definitiv die falsche Entscheidung mit Slicks in das Rennen zu starten. Aber das Wetter hier ist immer schwer einzuschätzen, weil es bei unbeständigen Bedingungen eigentlich ständig von einer Minute auf die andere umschlägt. Jedenfalls habe ich nach zwei Runden entschieden in die Box zu fahren, um auf Regenreifen zu wechseln. In diesen zwei Runden habe ich eindeutig zu viel Zeit verloren, es war absolut sinnlos überhaupt so loszufahren. Ich wollte daher einfach nur schnellstmöglich das Rennen unter normalen Voraussetzungen für diese Bedingungen fortsetzen und habe dabei in der Hektik in der Boxenstraße das Speed-Limit überschritten. Es hat nicht lange gedauert, bis mir die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt hat. Nach diesem Penalty hat dann endlich mein Rennen begonnen. Obwohl ich aussichtslos weit hinterher gefahren bin, fuhr ich es zu Ende, denn es war ein gutes Training. Es war für mich mehr oder weniger zum ersten Mal im Regen mit der Moto2. Von dem her wollte ich möglichst viele Erfahrungen sammeln, was auch super gelungen ist. Mein Ziel war es auf ansprechende Rundenzeiten zu kommen und ein Gefühl für derartige Bedingungen aufzubauen. Abgesehen davon war ich im Regen der Schnellste. Schade um dieses Rennen, denn heute wäre einiges mehr drinnen gewesen. Das Problem am Start bzw. in der Anfangsphase war, dass es ein zweites Mal zu regnen begann. Das hat gereicht, dass die Piste erst spät abtrocknete.“

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